Simone Beckmann präsentierte 2000 ihre feurig colorierte Performance
als anregend-spektakulären Schlusspunkt zur Premiere der langenachtderkunst. Von nun an war Farbe in der Stadt, wenn
private und öffentliche Kulturinstitutionen und Kulturförderer Künste präsentierten. Und Begegung war in der Stadt. Hingehen, hinsehen, hinhören – genießen und diskutieren, für jung und alt ist der dritte Samstag im Mai ein bewegender, ein städtischer Feiertag geworden. Dass so nun zum zehnten Male die Künste in Gütersloh „Szene zeigen“, daran hätte trotz der vieldiskutierten Beckmann-Performance im Jahr des Stadtjubiläums fast niemand geglaubt. Aber je länger es die
langenachtderkunst gibt, desto deutlicher wird: Noch lange sind nicht alle künstlerisch tätigen Szenen sichtbar geworden, die Künste werden in Gütersloh immer lebendiger.
Eröffnung: Bürgermeisterin Maria Unger eröffnet um 19.30 Uhr die zehnte langenachtderkunst in der Stadtbibliothek. Ihr kurzer Rückblick auf kulturelle Vielfalt in vielen Schattierungen wird sich dabei mit dem Ausblick auf die Ereignisse des bevorstehenden Abends verbinden.
Musikalisch umrahmen die jungen Sänger des Thenashara-Chores aus Lutindi in Tansania die Eröffnung. Denn die langenachtderkunst ist nicht nur ein lokales Ereignis: Sie öffnet sich in immer neuen Formen für fremde Kulturen und eröffnet so neue Perspektiven auf das eigene Lebensumfeld.
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