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In diesem Jahr stellt der Förderverein historische Kirchen in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde in der Apostelkirche eine Aktion vor, in der sich Wort, Licht und Musik so zusammenfinden sollen, dass dadurch Erheiterung, Frohsinn, Freude entstehen können.
Denn: Es darf gelacht werden, auch in der Kirche!
Das ist das Ziel der drei Akteure Sören Laubner, Bärbel Felchner und Christian Ortkras.
Ihr Programm – zeitungebunden ablaufend – will zeigen, dass zeitlose Elemente zeitgemäß-unterhaltend sein können.
Eine kurze Vorstellung des „Trios“ macht sicherlich auf ihre anregenden Darbietungen neugierig:
Christian Ortkras,19 Jahre jung, bereitet sich zur Zeit auf die Abiturprüfung am Oberstufenkolleg in Bielefeld vor. Er hat jedoch bereits neben seiner Schule einen Beruf: Er ist ausgebildeter C-Kirchenmusiker. „Die Kirchenmusik ist mein Leben und mein Berufswunsch“, sagt er. Seit 2008 ist er Kantor im katholischen Pfarrverbund Avenwedde und Friedrichsdorf, dazu noch Chorleiter eines evangelischen Kirchenchores in Wiedenbrück. Die Orgel der Apostelkirche spielt er mit Begeisterung und wird ihr bei der geplanten Aktion „blue notes“ entlocken, also Musik mit Blues- / Jazzcharakter, was auf der Orgel nicht alltäglich ist.
Sören Laubner, Jahrgang 1984, der schon in so mancher Veranstaltung durch sein Hobby, dem Licht-Design, mit stimmungsvollen Illuminationen begeisterte, wird bei dieser Aktion wiederum seinen Ideenreichtum einsetzen, um den Abend mit neuen Seh-Erlebnisse zu bereichern. So wird er diesmal wiederum neben punktuellen auch ewegliche Lichteffekte so auswählen, dass die Architektur des Kirchenraums und natürlich die Wort- und Musikbeiträge wirksame Unterstützung erfahren.
Sören Laubner wird sicherlich wieder zeigen, dass Licht eben mehr ist als Beleuchtung, was in einer Kirche besonders bedeutsam ist.
Bärbel Felchner, pensionierte Schulleiterin und seit seiner Gründung Vorstandsmitglied im Förderverein historische Kirchen, ist in Gütersloh schon seit vielen Jahren als begeisterte und begeisternde Vorleserin bekannt. Groß ist ihr Vorrat an Geschichten und Märchen nicht nur zu Weihnachten, wo sie inzwischen als „Tante Albertine“ immer wieder ihre Zuhörerschaft erfreut. So ist es nicht verwunderlich, dass sie auch bei der „langennachtderkunst“ 2011 mit verschiedensten Texten aufwarten wird, die die Menschen wenigstens zum Schmunzeln bringen wollen, vielleicht sogar zum befreienden Lachen. Denn – wie heißt es so treffend im Motto des Abends – „Es darf gelacht werden, auch in der Kirche“.
Versuchen wir dies doch alle einmal, wenigstens an diesem Abend und an einem dafür ungewohnten Ort.
Viel Freude!
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