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Frank Herzog, 1949 in Bückeburg geboren und in Gütersloh aufgewachsen, widmet, auf geradezu absurde Weise, banalsten Alltagsgegenständen ein besonderes Interesse. Von Tieren, Fliegenfängern und Klopapierrollen bis zu Putzschwämmchen, Steckdosen und Stehlampen ist ihm, gleich einem Chronisten, kein Gegenstand zu gering, um bildwürdig zu werden.
Dabei wählt er bewusst die Nähe zum Kitsch und bewegt sich auf einem Grat zwischen Faszination und Ablehnung. Was zunächst unreflektiert wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als raffiniert humorvolle Methode zur Ironisierung des Lebens.
Die jüngsten zu dieser Ausstellung entstandenen Arbeiten zeigen autobiografische Züge aus seiner Kindheit und Jugendzeit in Gütersloh. Die Jugendkultur der 60er Jahre wird genauso thematisiert, wie die Lehre bei den Miele Werken, die Zeit mit der Rockband „The Green Onions“ und erste Begegnungen mit der Kunst in der ehemaligen Zimmer Galerie und später im Veerhoffhaus des Kunstvereins.
Weiter Arbeiten Frank Herzogs werden zum langen Nacht der Kunst in Zusammenarbeit mit den SWG im e-point der Stadtwerke Gütersloh an der Berliner Str. 19 gezeigt.

Mehr: www.kunstverein-gt.de

 
         
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