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Film und Kino: Das bedeutet an sich schon Bewegung. Seit 1895, als die Bilder laufen lernten, rattert der Zelluloidstreifen mit 24 Bildern pro Sekunde durch Kamera und Projektor. Auch das Geschehen, das sich dann auf der Leinwand abspielt, ist gekennzeichnet durch Bewegung, die oft dynamisch und temporeich, zuweilen aber auch wohldosiert und eher zurückgenommen geschieht. Die Filmemacher aller Länder haben sich schon immer mittels Tricktechnik, Zeitraffer oder durch die Inszenierung wilder Verfolgungsjagden gern auf das gestürzt, was bewegungsreich ist: Sportereignisse, Akrobatik, Tanz, Theater. Darüber hinaus gibt es aber auch Filme, die weniger äußerliche Aktion benötigen, als vielmehr durch ihre bewusste künstlerische Gestaltung und inhaltliche Dimensionen das Innere, die Gedanken und Vorstellungen des Betrachters in Bewegung zu setzen vermögen. |
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In den Filmkunstkinos Bambi & Löwenherz werden auf der diesjährigen langennachtderkunst im großen Saal gezielt ausgewählte Kurzfilme gezeigt. Diese setzen sich sowohl im Real- als auch im Animationsfilm als auch in eher experimentellen Arbeiten auf besonders eindrückliche, originelle Weise mit dem Thema Bewegung auseinander. Einige dieser Filme sind im vergangenen Jahr in Gütersloh, unter anderem beim Spiel- und Kulturfest im Mohns Park und der langennachtderkunst, entstanden und haben somit einen lokalen Bezug. Zudem werden Kurzfilme gezeigt, die sich beim vergangenen Kurzfilmfestival besonders durch ihre Gestaltungsart und das Thema Bewegung ausgezeichnet haben. Im Foyer des Kinos wird die Bewegung durch besondere Installationen, Plakate, Bilder und Multimedia ebenfalls präsent sein. |
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