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  Ein Ausflug in die Geschichte der Turnbewegung ist diese Ausstellung der Fahnen von rund hundert Turnvereinen aus Westfalen und dem Rheinland.
Viele der teilnehmenden Vereine bringen ihre Traditionsfahne zu diesem Großereignis mit. Die dient allerdings nicht zur Anfeuerung der eigenen Aktiven, sondern als ein Beleg für Bedeutung und Geschichte der eigenen Aktivität. Die Präsentation regt zum Vergleich der meist aufwändig gestalteten Textilien an. Manche der Fahnen stammen noch aus der liberalen deutschen Einheitsbewegung von 1848, andere aus dem Arbeitersport. Eichenlaubblätter repräsentieren den Beginn des 20. Jahrhunderts, und eher grafische Gestaltungen zeigen Sachlichkeit an Stelle von Pathos. Immer wieder dabei sind die turnerischen vier „F“: "frisch, fromm, fröhlich, frei".
Die Bedeutung der Fahnen für die Vereine und ihre jeweilige Umgebung zeigen inzwischen üblich gewordene Restaurierungen der vielfach durch Gebrauch geschädigten Materialien - das notwendige Geld für fachgerechte Wiederherstellung der alten Schönheit wird oft durch Spenden, Stiftungen und Kommunen aufgebracht: Dies ist ein Zeichen für die kulturelle Wirkung dieser Vereinssymbole.
 

Orgelmusik um 20.30, 21.30 und 22.30 Uhr

J. Pachelbel: Präludium d-Moll

J.S. Bach - Orgelbüchlein: Es ist das Heil uns kommen her / Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ / Wer nur den lieben Gott lässt walten

J.M. Michel: Wer nur den lieben Gott lässt walten

J.S. Bach: Präludium und Fuge c-Moll

A. Roesch: Suite in D-Dur

F. Mendelssohn: Sonate II in c-Moll: Grave - Andante - Maestoso e Vivace

Orgel: Markus Titzeck


 
     
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